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Fall Rolf Kohn und weitere Gekündigte des Seniorenzentrums Grullbad


 

Fall Rolf Kohn

Rolf Kohn ist Betriebsratsvorsitzender im Seniorenzentrum Grullbad (Stadtteil von Recklinghausen). Als der Betriebsrat des Seniorenzentrums gegen gegen die Weiterbeschäftigung von 40 (!) Ein-Euro-Jobbern kämpfte, um bei Privatisierung der Essensversorgung den Eigenbeschäftigten Arbeitsplätze im SZ zu erhalten, wurde er dem Gesellschafter und Vertreter der Besitzerseite unbequem. Allerdings hatte der Betriebsrat in beiden Angelegenheiten "schlechte Karten", denn der bestellte Geschäftsführer Ulrich Lammers war zugleich Vorsitzender der "Vestischen Arbeit", einer Einrichtung, die die Ein-Euro-Jobs vermittelt. Und bei Privatisierung der Essensversorgung wurde der Betriebsrat erst nachträglich informiert.
Bürgermeister Pantförter fand in Rolf Kohn, der wegen der unrechtmäßigen Beschäftigung der Ein-Euro-Jobber ein scharfer Kritiker von Lammers war, einen unbequemen Zeitgenossen, sodass Pantförter eine Gelegenheit zur fristlosen Kündigung Kohns suchte und fand: unklare Brötchenbezahlung zur Betriebsratssitzung. Der Betriebsrat lehnte die Kündigung ab. Pantförter zog vors Arbeitsgericht, um die Ablehnung des Betriebsrates durch einen Richterspruch ersetzen zu lassen. In erster Instanz waren Kohn und zwei weitere Gekündigte erfolgreich. Pantförter ging in Berufung vors Landesarbeitsgericht, dass sich nun Anfang Juni 2007 mit "kleinen Brötchen" befassen muss.
Bitte seht euch die gelungene Website des Solikreises um Rolf Kohn und die Gekündigten des SZ an und macht euch selber ein Bild unter www.recklinghausen-fuer-rolf-kohn.de . Eine Unterschriftenliste für die gekündigten Kollegen kann dort runtergeladen werden. Über weitere Aktionen werden wir berichten.

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